Verkaufen, verkaufen, verkaufen
Ein Wink des Schicksals hat uns vor einem Monat erreicht. In unserem Haus sollten Renovierungsarbeiten im Keller und Dachboden durchgeführt werden und dafür mußten beide Abteile leer geräumt sein. Da bei uns alles voll steht mit Sportgeräten, alten Möbeln und tausend anderen Dingen, standen wir vor der großen Frage, was wir mit dem Zeug machen sollen. Nach kurzem hin und her waren wir uns schnell einig: verkaufen, verkaufen, verkaufen!
An den meisten Möbeln hängen wir sowieso nicht und daher war unser erklärtes Ziel für den Weggang nach Neuseeland sowieso, alles soweit wie möglich zu verkaufen. Warum auch alte Möbel in ein neues Leben mitnehmen, wenn auch noch deftige Containerpreise, lange Wartezeiten und Stress mit dem Zoll auf einen warten. Daher war die Gelegenheit mehr als günstig und wir fingen langsam an uns von vielen Sachen, die wir ohnehin nicht mehr brauchen, zu trennen und einfach an andere Leute weiterzugeben. So geben wir unsere Schätze an andere weiter doch eigentlich gar keine schlechte Idee.
Bilanz nach einem Monat Woche: mehr als 1500€ und ein Wohnzimmer, das voll steht mit Sachen, die auf einen neuen Besitzer warten Das ist nicht mehr aktuelle. Eigentlich haben wir jetzt kaum noch was.
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Dabei fällt mir immer wieder eine Geschichte ein von einem jungen Mann der ausgewandert ist und kurzer Hand sein Leben versteigert hat mit allen Möbeln, Mietvertrag, Freunden, usw.
Würdet Ihr es genauso machen? Alles verkaufen und Möbel etc. einfach neu kaufen? Immerhin kann man so ja noch ein paar Euro für die Auswanderungskasse zusammenkratzen, die ja auch wegen den Transportkosten stark angegriffen werden würden.
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Der Traum vom Auswandern. Patrick Niesler hat ihn gelebt. Er ist Auswanderer und Rückwanderer. Sein Zielland damals Neuseeland und Australien.
Patrick Niesler ist Experte im Bereich Marketing, veröffentlichter Autor und Betreiber von traumauswandern.de
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